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Der Jahresanfang ist wieder die Zeit der guten Vorsätze. Dagegen wäre an und für sich nichts einzuwenden, aber Hand aufs Herz: Sind nicht schon bei fast jedem gute Vorsätze im Alltag auf der Strecke geblieben? Sagt nicht der Volksmund mit gutem Grunde: Der Misserfolg ist gepflastert mit vielen guten Vorsätzen.
Was ist es denn genau, das diese guten Vorsätze an der Verwirklichung hindert?
Wo liegen die Schwachstellen beim dauerhaften Umsetzen dieser guten Vorsätze? Was hindert so viele Menschen daran, ihre Ziele auch zu erreichen?
Wenn sich jemand vornimmt, eine schlechte Angewohnheit abzulegen, wie z. B. Rauchen, weniger Unordnung zu haben, oder weniger Fernzusehen, dann nennt man dies in der Psychologie ein „weg von“. Das heisst, man will „weg von“ einer Untugend. Vielfach gelingt es den Menschen nicht, weil sie ein paar wichtige Punkte ausser acht lassen. Jede Untugend hat für den betreffenden Menschen auch einen Gewinn. Dieses Gewinnes ist man sich meistens aber nicht bewusst. Um erfolgreich zu sein, muss man diesen Gewinn kennen. Da die Sache sich aber auf zwei Ebenen abspielt, nämlich auf der unbewussten und auf der bewussten, ist es wichtig, dass man sich möglichst viel auf die Bewusstseinsebene holt. Ein Raucher müsste sich demnach fragen: Was ist mein unmittelbarer Gewinn, wenn ich rauche? Es mag wohl sein, dass im ersten Moment die Antwort „Da ist kein Gewinn“ auftaucht. Diese Antwort entspringt dem Bewusstsein. Das Unterbewusstsein würde etwa so antworten: Ich erlebe einen herrlichen Rauschzustand, der mich davon abhält mit mir selbst und meinen Umständen konfrontiert zu werden. Es würde auch noch sagen: Ich scheue mich vor dieser Konfrontation. Also würde das Unterbewusstsein alles daran setzen, eine solche Konfrontation zu verhindern und würde mit allen erdenklichen Tricks und Ausreden den guten Vorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören, vereiteln. Um Erfolg zu haben, müsste man einen grösseren Gewinn beim Nichtrauchen in Aussicht stellen, als der Gewinn der das Rauchen mit sich bringt.
Dieser Gewinn könnte z. B. darin bestehen, von einer Zwangshandlung, die ja immer Unfreiheit darstellt, befreit zu sein, was dann Freiheit bedeutet. Oder der Gewinn könnte in der geistigen Klarheit zu finden sein, als auch in der Freude und Glückseligkeit, die einen beschwingt, wenn man in der Konfrontation mit sich selbst dann plötzlich die eigenen Grössen und Stärken erkennt. So würde die Angst vor der Konfrontation in ein Vertrauen oder gar Vorfreude auf den Gewinn umgewandelt. Man hat somit ein lohnendes Ziel zu erreichen.
Jetzt wäre der Moment erreicht, wo der gute Vorsatz nicht einfach nur ein guter Vorsatz ist, sondern wo eine klare, bewusste, lohnenswerte und endgültige Entscheidung gefällt wird, ab sofort rauchfrei zu leben. Für mich traf ich damals noch eine Zusatzentscheidung, die wie ein Auffangnetz wirkte. Die Entscheidung lautete: Ich weigere mich einfach, eine weitere Zigarette anzuzünden, egal was passiert! Diese Entschlossenheit brachte mir den gewünschten Erfolg. Dieses Erfolgsrezept lässt sich bequem auf alle Untugenden, denen man sich entledigen möchte, anwenden.
Sollte der Vorsatz beispielsweise lauten: Ich will mich künftig von Rohkost ernähren, dann hat der Betreffende seinen Vorsatz bereits in „hin zu“ - das heisst positiv -formuliert. Auch hier wäre es hilfreich zu wissen: Welcher unbewusste Gewinn hat bis jetzt verhindert, dies erfolgreich zu tun? Das kann man bei präziser Fragestellung herausfinden. Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht möglich sein, dann gäbe es eine weitere Vorgehensweise das Ziel trotzdem zu erreichen.
Es gibt bestimmt ein lohnenswertes Ziel, das man unbedingt erreichen möchte, oder sonst etwas Wichtiges, das man sich unbedingt ins Leben wünscht. So kann man mit seinem Überbewusstsein, oder dem Universum, oder der göttlichen Allmacht, je nachdem, wie es der Einzelne dann benennen möchte, Kontakt aufnehmen.
Man bittet diese erwähnte übergeordnete Instanz das Ziel erreichbar zu machen, oder den Wunsch zu erfüllen und erklärt sich bereit, dafür den Tribut zu bezahlen, nämlich unbeirrt die neue Ernährungsform oder was man halt sonst gewählt hat, einzuhalten. Nun stellt man sich vor, wie es sich anfühlt, wenn dieser Wunsch erfüllt ist oder das Ziel erreicht. Zusätzlich stellt man sich auch vor, wie es sich anfühlt, wenn man sich daran gewöhnt hat, dass dieser Tribut, in diesem Falle die neue Ernährungsweise, Alltag geworden ist und auch hier bereits mehr Gewinn als Aufwand bringt. Wenn dies der Vorstellung entspricht, geht man einen Vertrag mit dieser höheren Instanz ein. Das Unterbewusstsein weiss jetzt, dass sich dieser Aufwand lohnt und wird einwilligen und das Übergeordnete wird den Vertrag annehmen und alles in Bewegung setzen, dass das Ziel erreicht oder der Wunsch erfüllt wird. Somit kann man Gewinner auf der ganzen Linie sein und genau dies möchte das Leben jedem einzeln bieten. Die Schwachpunkte bei den Vorsätzen liegen sehr oft auch da, dass zuwenig Gewinnklarheit besteht und somit die Kraft fehlt für die notwendige Entschlossenheit.
Das Erreichen der Ziele wird meist deshalb vom Unterbewusstsein sabotiert, weil die Ziele und Gewinne zuwenig klar sind oder überhaupt nicht existieren. Fehlt dieser Gewinn oder das Ziel, bringt eine Veränderung durch einen Vorsatz lediglich Verzicht und Einschränkung. Das Leben hingegen, das sich durch jeden einzelnen ausdrückt, will aber keine Einschränkungen, sondern Freiheit und Entwicklung. Die Sprache zum Unterbewusstsein (setzt sich zusammen aus)sind Vorstellungen, Bilder und Gefühlen. Positive Bilder, lohnenswerte Ziele, erfreuliche Wünsche, klare Bestellungen sind die Voraussetzung für die Einwilligung und hilfreiche Aktivierung des Unterbewusstseins. Wichtig ist, dass das Unterbewusstsein die Absichten und den Gewinn nachvollziehen kann.
Bei neuen Vorsätzen gibt es immer wieder Momente, wo man sich gegen das alte Verhalten, das alte Muster oder was immer es ist, durchsetzen muss. Das ist es immer wieder wichtig, dass man sich der Gewinn des Zieles ins Bewusstsein oder halt ins Unterbewusstsein ruft, oder dass man sich daran erinnert, dass man um des Gewinnes willen einen Vertrag eingegangen hat und diesen sicheren Gewinn nicht aufs Spiel setzen möchte. Dadurch wird die Selbstdisziplinierung wesentlich einfacher und man kann sich selbst (gegenüber) kompetent und klar gegenübertreten. Wenn man sich selbst gegenüber klar, kompetent ist und eine gesunde wohlwollende Autorität behält, dann hat man dies seiner Umwelt gegenüber ebenfalls. Die Vorstellung erfolgreich, durchsetzungs- und durchhaltevermögend zu sein, erzeugt eine extrem lebensfördernde und charismatische Kraft, die Türen öffnet und nach innen dem eigenen Wohl dient, genau so wie nach aussen dem Wohle aller. Es lohnt sich gute Vorsätze zu haben und es ist weise aufs Mal nur so viele zu wählen, wie man sich tatsächlich voll und ganz darauf konzentrieren kann. Es ist hilfreicher einen Vorsatz zu erfüllen, als mehrere zu verfehlen.
Das ganze Thema ist für mich persönlich so hoch interessant, dass ich entschieden habe, in diesem Jahr ein Seminar anzubieten, über die Freisetzung des persönlichen Potentials. (Näheres über dieses Seminar)
Manchmal sind Menschen erfolgsarm, dabei braucht es nur sehr wenig, um erfolgreich zu sein. Es ist schade, wenn Menschen ihr persönliches Potential nicht voll entfalten und zum Wohle aller einsetzen können, obwohl sie das möchten, einfach weil sie den Zugang dazu nicht finden. Das Leben ist lichtvoll und es möchte, selbst wenn die Umgebung dunkel ist, leuchten und strahlen. Wer sein inneres Licht gefunden hat, kann es auch nach aussen leuchten lassen. Möge das neue Jahr allen Lesern Freude, Erfolg, Zuversicht, Freiheit und alle weiteren Aspekte zugänglich machen, die das Leben zum strahlen bringen.
Rezepte
Lebenssaft mit Apfel und Karotten
1 St Apfel
3 St Karotten, mittelgross
1 TA Chi (es eignen sich alle Sorten)
Den Apfelstiel und –fliege herausschneiden. Die Karotten nach Belieben schälen und in Stücke schneiden. Die Zutaten in Mixer geben und zu einem Drink verarbeiten. Mit der Menge Chi kann die Konsistenz beeinflusst werden.
Stangensellerie Mousse
¼ St Stangensellerie
1 St Avocado
1 St Apfel
1 TA Wasser
1 HV Cashewkerne
1 Sträusschen Petersilie
4 Blätter Basilikum
NB Kristallsteinsalz, Edelhefe, Muskat
Cashewkerne im Wasser ca. 4 Std. einweichen. Stangensellerie, Apfel, Petersilie, Basilikum im Mixer pürieren. Cashewnüsse zusammen mit Einweichwasser dazugeben. Ebenfalls fein pürieren. Dann die Gewürze und die Avocado dazugeben und mit dem Püree im Mixer verarbeiten.
Dieses Mousse eignet sich hervorragend als Beilage zu anderen Gerichten oder als Dipp oder Aufstrich zu Crackers / Chips.
Dieses Mousse erfordert einen sehr starken Mixer, der über einen Stopfer verfügt.
Die Zutaten müssen mit dem Stopfer nach unten gedrückt werden, damit sie vom Messer erfasst werden können. Für dieses Gericht eignen sich Vitamix und Health Master 100.
Linsen mit Grünkohl an Kürbiskerncreme
2 TA Linsen, angekeimt
4 Grünkohlblätter, mittlere
1 St Karotte, mittel
½ TA Kürbiskerncreme
1 Pr Kristallsteinsalz
Grünkohl von den Stielen befreien und in feine Streifen schneiden. Karotte schälen und in kleine Würfel schneiden oder fein reiben. Den Grünkohl in eine Schüssel. 1 Prise Salz dazugeben. Den Grünkohl kneten und zwischen den Händen etwas verreiben. Die Karotten und Linsen dazugeben. Dann die Sauce dazumischen.
Anstelle von Grünkohl kann auch ¼ St Wirsing verwendet werden.
Kürbiscreme
je ½ St Orange und Zitrone, Saft davon
2 EL Mandelpüree
2 dl Wasser
2 dl Kürbiskernöl *
NB Kristallsteinsalz, Edelhefe, Muskat
Zitronen und Orangensaft mit ca. 1 dl Wasser in den Mixer giessen. Das Mandelpüree dazugeben. Nun während laufendem Mixer das Kürbiskernöl langsam dazugiessen in Abwechslung mit dem Wasser (aufmontieren). Gewürze immer am Schluss der Sauce beimengen, weil sonst die Bindekraft des Lezithins geschwächt wird.
* Beim Kürbiskernöl ist zu beachten, dass es wirklich kalt gepresst ist und dass die Kürbiskerne ungeröstet sind, weil sonst der Ölgeschmack zu penetrant ist und die Sauce bitter wird.
Obstsalat mit Haselnussöl
1 St Birne
1 St Banane
8 St Litschi
2 St Mandarinen
2 EL Haselnussöl *
Die Birne von Stiel und Fliege befreien. In feine Würfel oder Stifte schneiden. Litschis schälen und vom Kern befreien. Banane schälen und in ½ cm dicke Scheiben schneiden. Mandarinen schälen und in die einzelnen Schnitze zerlegen dann diese Schnitze halbieren. Die Früchte in eine Schale geben und das Öl behutsam darunter mischen.
Tipp: Es kann 1 MS Zimtpulver oder 1 MS Vanille dazugegeben werden.
* Erhältlich von der Zehlendorfer Ölmühle / www.zehlendorfer.com
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